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Abriss eines Brenners mit Asbest-Auskleidung.

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Brand- und Hitzeschutz mit Folgen…

Schwachgebundene Asbestprodukte waren einst der „Zauberstoff“
für die Hitzeabschirmung. Deshalb kommen diese Produkte meistens
dort vor, wo große Hitze zu erwarten ist, 
(z.B. in Öfen, hinter Heiz-
körpern, in Rohrisolierungen etc.) oder wo im Brandfall mit sehr hohen
Temperaturen zu rechnen war 
(z. B. Stützen- und Trägerverkleidungen,
Brandschutzwände, Feuerschutztüren/-klappen).

Diese Stoffe sind hochgefährlich!

Schon 1 cm³ gemahlener schwachgebundener Asbest kann 1.000 m³
Raumluft so kontaminieren, dass alle Grenzwerte deutlich überschritten sind.

 

Die Entsorgung:

Wegen der Gefährlichkeit der Stoffe, werden solche Sanierungen in
„Schwarzbereichen“ ausgeführt.
 Zum Schutz von Menschen und der
Umwelt werden Personal- und Materialdekontaminierungsanlagen sowie
Unterdruckhalteanlagen mit permanenter elektronischer Überwachung
installiert. Industriesauger der Klasse H kommen zum Einsatz.

 

Sicherheits-Aspekte:

Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen stabile Abschottungen
mit 500 Mikrometern starker Folie erbaut werden.
 Diese werden auf
Rahmenhölzern und Gerüsten installiert.

Unterdruckhalteanlagen sollen bereits bei 70 % ihrer Leistung den
erforderlichen Unterdruck von 20 Pascal erreichen. Eine mindestens
8-fache Luftwechselrate pro Stunde muss gewährleistet sein.

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